2. Grundschutz errichten muss Priorität haben

Erst soll den gesetzlichen Anforderungen zur Sicherstellung eines wirksamen lokalen und regionalen Grundschutzes vor einem HQ 100(hundertjähriges Hochwasser) an allen Bereichen entlang der Donau entsprochen werden. Alle Siedlungen an der gesamten Donau müssen durch klassische Hochwasserschutzmaßnahmen, wie Deiche und Mauern, Grundschutz erhalten. In weiten Teilen des Donautales besteht noch kein HQ 100 Schutz. Der Ausbau des HQ 100 Schutzes geht nur sehr zäh voran. Hier sollte die Staatsregierung die Geldmittel und Personalkapazitäten nutzbringend einsetzen, um diese Schutzmaßnahmen anzuschieben, um die Bevölkerung vor einem wahrscheinlichen Hochwasserfall HQ 100 zu schützen. Stattdessen kümmert sich die Staatsregierung um einen Überlastfall HQ extrem, hat aber noch nicht die gesetzlich zwingend geforderten Vorgaben des unmittelbaren HQ 100 Schutzes gewährleistet. Erst wenn der HQ 100 Schutz durchgängig realisiert ist, sollten eventuell Geldmittel und Personalkapazitäten für die Simulation in den unwahrscheinlichen HQ extrem Fall gesteckt werden.

Gerd Mannes

 post@kein-flutpolder-leipheim.de

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